Nächtliche Impressionen

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Der beleuchtete Garten bei Nacht: Aufgenommen während der Adventsfeier der Mitarbeiter/innen von IN VIA Köln. Fotos: Hartmuth Schütt Advertisements

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Katholisches Selbstverständnis & Interreligiöser Dialog

Nachdem uns in den letzten Tagen einige Anfragen zu unserem Selbstverständnis und der Bedeutung des interreligiösen Dialogs erreicht haben, finden Sie hier nun folgende Erklärung:

Der Garten der Religionen des katholischen Verbandes für Mädchen- und Frauensozialarbeit IN VIA in Köln ist in erster Linie ein Ort der Akzeptanz und Wertschätzung, zu dem wir von unserem christlichen Selbstverständnis her einladen.

Als Anbieter verschiedener sozialer Dienste arbeiten die Mitarbeiter/innen von IN VIA Köln jeden Tag mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion in vielfältigen Lebenslagen. Diese Arbeit leistet der Verband durch und mit seinem katholischen Selbstverständnis! Bei diesen Tätigkeiten wird immer wieder deutlich, dass Respekt und Wertschätzung für ein friedliches und gelingendes Zusammenleben in dieser Gesellschaft unerlässlich sind.

Daher möchten wir zu einem interreligiösen Dialog einladen, bei dem das jeweilige Verständnis von Gott, Mensch und Welt, von Wahrheit und Freiheit in den Diskurs eingebracht wird. Wir sind davon überzeugt, dass die Auseinandersetzung mit bestehenden Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Religionen zur Friedenssicherung beitragen wird.

Dies führt nicht dazu, dass religiöse oder kulturelle Haltungen und Lebensweisen unreflektiert übernommen werden und dabei eine, durch Beliebigkeit geprägte, Mischreligion entsteht!

Mit diesem Verständnis von interreligiösem Dialog möchte IN VIA Köln dem Auftrag gerecht werden, der in der Erklärung „Nostra Aetate“ des Zweiten Vatikanischen Konzils enthalten ist:„… dass sie (die Gläubigen, Anm. d. Red.) mit Klugheit und Liebe, durch Gespräch und Zusammenarbeit mit den Bekennern anderer Religionen sowie durch ihr Zeugnis des christlichen Glaubens und Lebens jene geistlichen und sittlichen Güter und auch die sozial-kulturellen Werte, die sich bei ihnen finden, anerkennen, wahren und fördern“.

Der Garten der Religionen veranschaulicht symbolisch, dass es durchaus Verbindungen zwischen den Weltreligionen gibt, aber dennoch jede für sich einen eigenen abgeschlossenen Raum benötigt. Für jede der fünf  Weltreligionen wurde ein eigener Platz angelegt und nicht ein großer Platz der Religionen! Ganz bewusst ist das Andenken des Klostergartens bei der Umgestaltung bewahrt worden und unsere katholische Kapelle wird demnächst auch von dort zugänglich sein.

Des Weiteren finden sich kultur- und religionsübergreifende Elemente, die über jeden individuellen Wahrheitsanspruch hinaus verbindend sind und ins Bewusstsein rufen, dass alle Gläubigen suchende und hoffende Menschen sind.

Für den Verband IN VIA Köln
Anne Plhak

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Der Krippenweg führt in den Garten

Foto: Hartmuth Schütt

Weihnachtlicher Glanz im Garten der Religionen – dafür sorgt eine metallene Krippe, die seit einer Woche an der Feuerstelle zu sehen ist.

Die Szenerie, bestehend aus der Heiligen Familie, einem Hirten und zwei Schafen, wurde von jungen Menschen im Rahmen der Berufsvorbereitungsmaßnahme Metall und den Auszubildenden der DEUTZ AG angefertigt. Die Vorbereitungsmaßnahme wird gemeinsam von IN VIA und der DEUTZ AG durchgeführt.

Das Aufstellen einer Krippe als Darstellung der Geburt Jesu Christi in einem Stall zu Bethlehem, hat bei Christen auf der ganzen Welt seit dem 10. Jahrhundert Tradition. Erste Krippendarstellungen lassen sich sogar bis ins 4. Jahrhundert zurückdatieren. (vgl. Steger, Konrad, „Zur Geschichte der Weihnachtskrippe“ in http://www.krippenmuseum.com)

Aber nicht nur die christliche Tradition von IN VIA und die Anbindung an die berufsvorbereitende Maßnahme passen zum Standort der Krippe.
Auch die Historie des Gartens der Religionen als Klostergarten der Jesuiten ist eng mit dem Thema „Weihnachtskrippe“ verknüpft. Sie waren es nämlich, die nach der Reformation im Barockzeitalter die Krippe als „Andachtsgegenstand und als Mittel der religiösen Unterweisung“ (Steger, Konrad) nutzten und wertvolle Krippen bauen ließen.

Seien Sie herzlich eingeladen, unsere Krippe anzuschauen und verweilen Sie ein wenig in dem winterlichen Garten, der einen erholsamen Kontrast zur hektischen Betriebsamkeit der Weihnachtsmärkte und Einkaufsstraßen bietet.

Kalte Hände und Füße tauen in unserem Café/Restaurant „Refektorium“ bei einer warmen Tasse Kaffee oder Tee wieder auf.

IN VIA beteiligt sich mit der Krippe am 16. Kölner Krippenweg. Neben dem Garten der Religionen beherbergt die Radstation am Kölner Hauptbahnhof eine IN VIA Krippe.

Weitere Informationen zum Kölner Krippenweg finden Sie hier.

Redaktion: Anne Plhak
Kontakt: anne.plhak@invia-koeln.de

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Ein Video auf dem Medienportal des Erzbistums Köln

Die Stabsabteilung Medien des Erzbistums Köln hat auf Ihrem Medienportal einen Videobeitrag über den Garten der Religionen veröffentlicht:

„Mitten in Köln, nicht weit vom Barbarossaplatz entfernt, findet man seit kurzer Zeit den Garten der Religionen. In der Stolzestraße 1a gibt es einiges zu entdecken.
Öffnungszeiten: montags bis Freitags von 8 bis 18 Uhr“

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Weitere Pressestimmen zur Eröffnung

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Eröffnungsfeier

Diese Galerie enthält 48 Fotos.

Bilder der Eröffnungsfeier am 16. September 2011 (Fotos: Hartmuth Schütt)

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Die Presse berichtet über den Garten und seine Eröffnung

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Das rote Band ist durchschnitten…

… der Garten der Religionen ist eröffnet.


Eröffnung durch Hannelore Bartscherer, Schirmherrin des ‚Garten der Religionen‘, Vorsitzende des Katholikenauschusses

links: Manfred Wolf, Bürgermeister der Stadt Köln
rechts: Dr. Frank Johannes Hensel, Diözesan-Caritasdirektor für das Erzbistum Köln

Foto: Hartmuth Schütt

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Deutschlands erster „Garten der Religionen“ in Köln eröffnet,

so titelt domradio.de.

Der bundesweit erste „Garten der Religionen“ hat am Freitag in Köln seine Pforten geöffnet. „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem man sich über Religionen unterhalten kann, einen Garten des Dialogs“, sagte der Theologe Joachim Windolph vom katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Köln „IN VIA“…

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Es ist so weit…

… ab Montag, 19.09. steht der Garten allen Interessierten offen.
Einfach vorbeikommen und reinschauen!

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